Die Lesekompetenz deutscher Kinder und Jugendlicher ist im internationalen Vergleich erschreckend schlecht (ausreichend dokumentiert durch PISA).
Familien gehen als wichtige Träger und Förderer der Lesesozialisation mehr
und mehr verloren. Die Bibliotheken werden als Partner in der frühkindlichen
Leseförderung immer noch unzureichend wahrgenommen.
Das Team der Stadtbibliothek Brilon legt ihren Arbeitsschwerpunkt in den
Bereich der Lesefrühförderung. Die Idee der „Leselatte“ wurde geboren,
um Eltern, Erzieherinnen und weiteren Multiplikatoren Hilfestellungen
zum Umgang mit dem Buch und dem Vorlesen zu geben.
„Die Entwicklung von Literacy-Kompetenzen beginnt bereits in der
frühen Kindheit. Lange bevor Kinder "formal" lesen und schreiben lernen,
machen sie Erfahrungen mit den unterschiedlichen Facetten der Lese-,
Erzähl- und Schriftkultur.“
(Zitat: Michaela Ulich vom Staatsinistitut für Frühpädagogik in München).
Hier setzt die Idee der Leselatte an. Sie unterstützt Eltern, Erzieherinnen
und weitere Multiplikatoren.
Weitere Informationen:
- Literacy als grundlegende Form der
Sprachförderung von Michaela Ulich
Buchtipp: Heinrich Kreibich und Bettina Mähler:
Spaß am Lesen, Freiburg 2003
Hier finden Sie das Projekt "Briloner Bücherbabys"